Keith Haring

Wir lernten wieder einen Künstler kennen: Keith Haring.

Über Keith Haring gab es viel zu erforschen. Er kam zum Malen durch seinen Vater, der Comics zeichnete. Keith Haring lebte in New York und wollte Kunst für alle Menschen machen. Als er leere schwarze Werbeflächen sah, hatte er die Idee auf ihnen zuerst weiße und später auch bunte Figuren zu zeichnen. Da er wusste, dass die Polizei ihn festnehmen würde, musste er sehr schnell zeichnen. Deshalb waren seine Figuren sehr einfach und bestanden nur aus den Umrissen. Mit kleinen schwarzen Strichen verdeutlichte er die Bewegungen. Keith Haring achtete darauf, kalte und warme Farben miteinander zu kombinieren. Später entwarf er auch Skulpturen, auf denen Kinder klettern durften. Für eine Schule entwarf er einen richtigen Spielplatz.

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Nachdem wir Bilder von Keith Haring nach seinen Farbvorstellungen angemalt hatten, entwarfen wir eigene Bilder mit diesen Figuren. Unsere Entwürfe übertrugen wir dann auf T-Shirts, die uns sehr kleiden. In der Bildergalerie sind unsere „Haring-Bilder“ besser zu sehen.

 

 

Karneval

Eine Woche verzauberte die Karnevalszeit unsere Schule.

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Im Unterricht wurde närrisch gerechnet, geschrieben und gebastelt. Daraus entstanden lustige Klassendekorationen.

Alle warteten gespannt auf den Donnerstag – unsere Karnevalsfeier!

 

Am Morgen schneiten nach und nach Prinzessinnen, Indianer, Star Wars Figuren, Clowns und… und … und … in die Schule. Zuerst wurde in den Klassen gefeiert, Spiele gespielt und getanzt – manchmal schlug dabei ein Mörder zu.

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Nach der Pause startete unsere Polonaise um die Schule herum wieder in die Eingangshalle. Diese hatte sich für den Tag in eine Disco verwandelt und unser bewährter DJ Frau Sensen legte auf. Da gab es kein Halten mehr, alle tanzten ausgiebig und hatten viel Spaß.

Radio

In unserem Medienprojekt beschäftigten wir uns auch mit Nachrichten im Fernsehen oder Radio.

Nachrichten bzw. Artikel schreiben konnten wir nun, aber Nachrichten sprechen? Beim Formulieren und Sprechen hatten wir ganz viel Spaß. Am Anfang hat es kaum geklappt, flüssig aber langsam und besonders deutlich zu sprechen. Der ein oder andere Versprecher war so witzig, dass wir alle laut lachen mussten. Mit etwas Übung wurden wir immer besser!

Aber wie machen es die Profis? Wie sieht denn ein Studio aus?

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Um das herauszufinden, fuhren wir zu

 

 

Zuerst „interviewten“ wir den Chefredakteur, der uns anschließend die verschiedenen Räume und Studios zeigte. Wir durften live bei den Nachrichten im Studio sein. Der Moderator zeigte uns die grünen und roten Lampen. Leuchtete die grüne Lampe, durften wir miteinander reden, aber wenn die rote Lampe leutete, mussten wir ganz leise sein. Wie gut, dass keiner husten musste, das hätte ja jeder in Münster gehört!

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Im zweiten Studio durften wir dann selbst in das Mikrofon sprechen. Unsere „Beiträge“ wurden aufgenommen und wir hörten sie uns anschließend an. Natürlich wurden sie nicht gesendet, da müssten wir noch mehr üben …

Wie viel  Spaß uns der Besuch gemacht hat ist in der Bildergalerie zu sehen.

 

 

Schule wie vor 100 Jahren

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Am 16. Januar 2013 galten für uns besondere Schulregeln. Mit dem Klingeln der Glocke mussten wir uns zu zweit vor der Klasse aufstellen bevor wir hinein durften.

 

 

Die Jungen hatten einen stramm gekämmten Scheitel. Bei vielen musste Gel nachhelfen. Sie hatten Hemden, Pullunder und manche auch Hosenträger an. Die Jungen saßen zu zweit auf der linken Seite, die Mädchen rechts. Sie hatten Zöpfe mit Schleifen und Kleider an.

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Zu Beginn der Stunde mussten wir unserer Lehrerein Frau Melchers zeugen, ob unsere Hände sauber waren. In den ersten beiden Stunden hatten wir die altdeutsche Schrift gelernt. Die meisten Kinder haben mit Federn geschrieben. Das war ganz schön schwer.

Wenn jemand den Unterricht gestört hat, musste er mit dem Rücken zu  den anderen für 3 Minuten in der Ecke stehen.Schule frueher-29

Zur Erinnerung an diesen tollen Tag haben wir ein Klassenfoto gemacht.

Zeitung

Jeden Tag haben wir mit Zeitungen, Radio und Fernsehen zu tun. Wie kommen aber die Nachrichten in die Zeitung?

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Täglich bekamen wir eine Zeitung in die Schule. Diese wurden genau untersucht und beim Frühstück ausgiebig gelesen.

Natürlich schrieben wir auch eigene Artikel, das war aber gar nicht so einfach!

 

Wie dann der Artikel in die Zeitung kommt und wie die Zeitung entsteht, haben wir uns im Verlagshaus der Westfälischen Nachrichten angesehen. Zuerst sahen wir einen Film, in dem Willi uns genau erklärte, wie ein Artikel entsteht und in die Zeitung kommt. All unsere Fragen wurden von den beiden Betreuern der WN beantwortet. Danach konnten wir den Redakteuren zusehen. Die Sportredaktion fanden wir sofort – war ja auch ganz leicht, denn dort lagen viele Bälle und hingen Bilder von Sportlern.

Anschließend ging es dann in die Produktionshalle. Eine Druckmaschine ist ganz schön schnell, ungefähr so schnell wie ein Auto, das durch die Stadt fährt.

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Jeden Tag werden ganz viele Papierrollen gebraucht für die Zeitungen in Münster und im Münsterland.

Witzig war die „Achterbahn“, an der die Zeitungen aufgehängt werden und durch die große Halle transportiert werden. In der Bildergalerie sind noch mehr Bilder von unserem Besuch zu sehen.