Konzept

Unser pädagogischer Auftrag

Grundschule hat sich verändert!

Auf dem Wege des Erwachsenwerdens verbringen Kinder vier Jahre in der Grundschule. Sie ist die für alle Kinder gemeinsame Grundstufe des Bildungswesens.

Kinder können erfolgreich lernen, wenn die Schule ihr “Kind – sein” berücksichtigt, wenn sie nicht nur “Unterrichtsstätte” ist sondern zugleich “Lebens, Lern- und Erfahrungsraum”, in dem sie ihren Bewegungsdrang ausleben können, ihre Kreativität und Phantasie entfalten können und Anerkennung und Zuneigung von Mitschülern und Lehrern erfahren.

In der Schule, im Klassenverband, bei der Arbeit mit Partnern oder in Gruppen aber auch beim Spielen in der Pause und bei Feiern machen die Kinder vielfältige Erfahrungen. Sie können einander helfen, sich ergänzen und voneinander lernen. Sie können aber auch auf die Lehrerinnen vertrauen, wenn sie im sozialen Miteinander Hilfe, Bestätigung oder Ermutigung gebrauchen.

Schulische Arbeit hat das “Kind – sein” im Blick, genauso aber auch die Persönlichkeitsentwicklung und die mündige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Deshalb müssen Lernsituationen so gestellt werden, dass die Kinder zunehmend mitdenken, mitplanen und mitgestalten können. Auch das Erlernen der grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten, insbesondere im Rechnen, Schreiben und Lesen ist diesem Ansatz verpflichtet.

Dieser “Erziehende Unterricht” fördert die Selbst- und Welterkenntnis der Kinder und bereitet sie auf eine mündige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vor (Richtlinien NRW, S.13).

Jedes Kind, das in die Schule kommt, will lernen und etwas leisten. Diese Bereitschaft wird durch Könnenserfahrungen, die das notwendige Selbstvertrauen vermitteln, durch Ermutigung und eine positive Einstellung zu Fehlern gestützt und gefördert.

Positive Einstellung zu Fehlern meint:

Fehler zeigen an, wie weit eine Tätigkeit schon beherrscht wird und sie helfen, die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen.

Die Lehrerin muss  bei allem stets die Individualität des einzelnen Kindes und seine bisherige Lernentwicklung im Blick haben. Hieran sollen die Aufgabenstellungen orientiert sein. Sie sollen so erfolgen, dass jedes Kind sich anstrengen muss aber weder unter- noch überfordert ist.

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